0 Running Fox Papers Juni 2007
 
Running Fox Papers

7. Jahrgang, Lieferung 46 ~ Juni 2007

Ein Blick in die Unendlichkeit

Inhaltsverzeichnis dieses Newsletters

Zitat des Monats:

Die Ewigkeit beginnt nicht beim Tod, wir leben bereits jetzt in der Ewigkeit, wir vollziehen nur einen Wechsel von diesem in ein kommendes Leben, und dieser Vorgang - davon bin ich überzeugt - dient zu unserem Besten.

Norman Vincent Peale

Ein Schatz von Einsichten

Inhaltsverzeichnis

Die Ewigkeit beginnt nicht beim Tod Norman Vincent Peale
Introduktion Hans Brockhuis
Das Zeichen der Sonne Mara Oldenburg
Hinter dem Fluss Hans Brockhuis
Worte von Dort Judith Leigh Bailey
Der Blick ins Jenseits Lars A. Fischinger
Nahtoderfahrungen Martin Wagner
Durch das Licht Mellen-Thomas Benedict
 

Introduktion, von Hans Brockhuis

Dieser Juni-Newsletter gewährt Dir einen Einblick in die Unendlichkeit. Was geschieht, wenn wir sterben, wenn wir die Erde mit dem Himmel einwechseln? Die allgemeine Wahrnehmung ist, dass es keiner weiss. Wir müssen alle warten, bis es an der Zeit ist, unser materielles Leben hinter uns zu lassen. Die Wahrheit jedoch ist etwas tiefgreifender. Durch alle Zeitalter hindurch hatten viele Seelen die Möglichkeit, durch sogenannte Nahtod-Erfahrungen einen Blick in die Unendlichkeit werfen zu können. Mehr noch, viele Seelen - Indigos und andere sensitive Einzelpersonen - haben "in ihrem Fleisch" eine Ahnung davon, wie es in der anderen Welt zugeht.

Was in diesem Newsletter darüber erscheint, sind verschiedene Ansichten anderer Autoren über das, was nach dem Tod geschieht.

"Running Fox" wünscht Euch, während Ihr dieses lest, dass auch Ihr einen unbegrenzten Einblick in das Land jenseits des Schleiers haben werdet. Seid eingeladen, diesen Newsletter auch mit anderen zu teilen.

Hans Brockhuis.

Das Zeichen der Sonne

Von Mara Oldenburg

“Bevor ich weiter erzähle Hans, will ich dass Du erst mal einen Blick auf die Innenseite meiner linken Hand wirfst.” Mara zeigte mir Ihre Hand. In der Mitte, in der Ecke zwischen Lebenslinie und Hauptlinie, war im Spiel der vielen Handlinien ein Kreis entstanden, deutlich zu sehen und mit einem Punkt in der Mitte. “Weißt Du, was das ist, Hans?”, fragte sie. “Na ja”, antwortete ich.“ Astrologisch gesehen ist dies das Sonnenzeichen, aber wie kommt das in Deine Hand?”

“Das habe ich schon seit meiner Geburt,” antwortete sie. “Als Kind habe ich das schon bemerkt, mir aber nichts dabei gedacht, ich wusste ja nichts darüber. Aber als ich älter wurde begann ich darüber nach zu denken. Was bedeutet es und was kann ich damit machen!”

Mara und ich saßen wieder im Bahnhofsrestaurant in Leiden mit Aussicht auf den lebendigen Busverkehr. Bei Kaffee, Tee und Kuchen erzählte Mara mir während dieser zweiten Lesung weiter über ihre “Abenteuer” in Nimmerimmerland.

Hinter dem Fluss

von Hans Brockhuis

Du läufst durch den Wald. Manchmal ist es warm, manchmal ist es kalt. Du läufst auf nackten Füssen, manchmal ist der Boden hügelig. Steine liegen auf dem Weg und es scheint, als ob die Spur verschwunden sei. Doch ist es von Zeit zu Zeit auch wunderschön auf dem Weg, dann ist der Weg voll Moos und hier und da Blumen, und hörst die Vögel wunderliche Lieder singen.

Du trägst einen Rucksack. Darin sind 3 Dinge. Das erste ist Essen, denn es könnte ja sein dass Du unterwegs kein Essen finden kannst. Das zweite sind Stiefel, für den Fall, dass der Weg glitschig ist, vol Dornengestrüpp, damit Du Deine Füsse schützen kannst.

Das dritte, die schwerste Last, die Du mit Dir trägst, ist Deine Vergangenheit. Manche Dinge Deiner Vergangenheit kannst Du zufrieden anschauen. Andere aber erfüllen Dich mit Schamgefühl oder Sorge, ja sogar Verzweiflung, und Du möchtest lieber nicht daran erinnert werden. In Deinem Rucksack sind auch vergangene Sachen, die Du einfach vergessen hast. Diese haben Deine Seele vielleicht zu sehr verletzt und darum sind sie im Nebel des Vergessens versunken.

Worte von Dort ~ Judith Leigh Bailey

 

Wir vereinen uns...
Alles, was vorher sich als getrenntes Selbst gefühlt hat.
Zusammen
versucht jeder, die gleiche Resonanz zu finden.
Sich weiterbewegend mit dem Fluss,
bis es wie ein freundliches Winken aussieht.

Etwas verweilend, um
eine ausgewechselte Resonanz hervorzubringen
neue kleine Wellen,
neue Harmonie der Selbste,
immer noch EINS.


Hohe Energie, heilende Energie, eine neue tanzende Energie schaffend. Das ist eine Zeit, um mit allem was ist eins zu sein, den Wunsch loszulassen, Ereignisse, so, wie sie sich ereignet haben, zu verändern. Immer in dem Einen zu sein, zeigt einem den Weg, Individuum und Einheit zugleich zu sein.

Der Blick ins Jenseits ~ Lars A. Fischinger

Wahrscheinlich wird sich jeder Mensch schon einmal die Frage nach einem Leben nach dem Tod gestellt haben. Fast jeder machte sich irgendwann einmal Gedanken um das, was nach dem irdischen Leben wohl kommen mag. Und wenn nicht, dann ist aber mit Sicherheit für jeden Menschen irgendwann einmal die Zeit gekommen daran zu denken – denn der Tod ist unausweichlich, er gehört zum Leben.

Doch eine ganze Reihe von Menschen grübeln nicht darüber nach, ob es nach dem irdischen Leben eine Art Leben im Jenseits oder auch eine Wiedergeburt gibt, sondern sie sind sich aus eigener Erfahrung sicher: Ja, es gibt ein Jenseits. Ja, es gibt nach dem Tod eine Fortexistenz in einer "anderen Welt". Die Rede ist von jenen Menschen mit einer so genannten Nah-Tod-Erfahrung (NTE abgekürzt). Ein sehr umfangreiches Thema, das zahlreiche seltsame Phänomene umschließt und seit Jahrhunderten erforscht wird. Doch gerade in den letzten Jahrzehnten, in der sich die Medizin und vor allem die Unfallmedizin rasant entwickelt hat und somit auch mehr Menschen dem Tode entrissen werden konnten, haben diese NTE das Interesse der Forscher und Mediziner erweckt.

Nahtoderfahrungen ~ Martin Wagner

Seit einigen Jahrzehnten wird besonders in den USA, aber auch in Deutschland über sogenannte Nah-Todeserfahrungen, also Erfahrungen von Menschen an der Schwelle des Todes, berichtet. Dabei wird beschrieben, was klinisch tote Patienten, die reanimiert wurden, oder Menschen, die Momente der Todesangst durchlebten, in tatsächlicher oder vermeintlicher Todesnähe erlebten. Von verschiedenen Autoren werden Elemente eines Standarderlebnisses beschrieben, die im Normalfall mehr oder weniger intensiv wahrgenommen werden.

Dazu gehören unter anderem das Bewußtsein, ‚tot’ zu sein, ein Tunnel, den die Seele des ‚Toten’ durchfliegt sowie ein überaus helles, aber nicht blendendes Licht oder auch Lichtwesen, das dem ‚Verstorbenen’ einen Lebensfilm bzw. eine Lebensrückschau vorführt, in dem er seine irdischen Taten, Worte und Gedanken von neuem erlebt und aus einer anscheinend ‚objektiven’ Perspektive unter ethischen bzw. religiösen Motiven bewerten muss. Diese führt fast immer zu einer bewussteren und sozialeren Lebenseinstellung des Betroffenen, der im Angesicht des Todes erfährt, dass die Liebe, die man seinen Mitmenschen auf dieser Erde entgegengebracht hat, das entscheidende Kriterium für die Bewertung eines Menschenlebens sei, während materielle Dinge, Ruhm oder ähnliches völlig bedeutungslos oder negativ erscheinen.

Durch das Licht ~ Mellen-Thomas Benedict


Ich hatte Krebs im Endstadium, als ich 1982 starb. Eine Operation war nicht möglich, und eine Chemotherapie würde mich noch mehr in ein Gemüse verwandeln. Ich hatte nur noch eine Lebenserwartung von 6-8 Monaten. In den 70er Jahren war ich ein Informationsfreak gewesen, und ich verzweifelte zunehmend angesichts der nuklearen Krise, der ökologischen Krise undsoweiter. Da ich keine spirituelle Grundlage hatte, setzte sich bei mir der Glaube fest, dass die Natur einen Fehler gemacht hatte und dass wir wahrscheinlich eine Krebsgeschwulst auf diesem Planeten waren. Ich sah keinen Ausweg aus den Problemen, die wir für uns und den Planeten geschaffen hatten. Ich sah in allen Menschen Krebszellen, und so bekam ich auch Krebs. Das tötete mich. Achtet darauf, wie ihr die Welt betrachtet. Es kann auf euch zurückfallen, besonders wenn eure Sicht der Welt negativ ist. Meine Perspektive war in der Tat sehr negativ. Das brachte mich auf den Weg, der zum Tod führte. Ich versuchte alle Arten von alternativen Heilmethoden, aber nichts half.

Andere interessante Kapitel auf der Running Fox Website:

Colofon.

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