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Fire the Grid

Meditieren für die Erde

Die Nada Kroniken, Teil 43


Hans Brockhuis
Übersetzung: Gertrud Althausen

Running Fox Home



Auch ich habe teilgenommen an der Fire the Grid Meditation am 17Juli 2007, eine Initiative von der Kanadierin Shelley Yates in ihrem fesselnden YouTube Aufruf, den viele Menschen gesehen haben. Der Grund war das, wie es genannt wurde, ‘grid’, ein Netzwerk von Energiebahnen rund um die Erde während der genannten Zeit wieder zu aktivieren und damit Mutter Erde zu helfen die Wunden, die die Menschheit ihr geschlagen hat, zu heilen.

Ich setzte mich an einen kleinen Bach in meiner Umgebung,machte mich ‘leer’ und merkte sofort, wie ich in die ‚höheren Regionen’ kam, dass ich nicht der Einzige war mit dieser Intention. Die unglaubliche Kraft all dieser gleich gestimmten Seelen, sowohl im Himmel als auf Erden, machte mich schwindelig. Aber nicht lange. Nach einer chaotischen Viertelstunde merkte ich wie sich die Energien langsam beruhigten. Stell Dir mal das Gelände eines großen Rangierbahnhofs vor wo Güter- und Personenzüge mit großer Geschwindigkeit hin und her rollen. Langsam kommen sie alle auf das selbe Gleis, haben alle die selbe Farbe bekommen und formen letztlich einen langen Zug auf dem Weg zum Licht.

Da saß ich dann an ‚meinem’ Bach. Ich erfuhr das Licht der Sonne die sich durch das Blätterdach bohrte und verschiedene Lichteffekte ins Wasser zauberte. Eine Amsel sang ihr Lied, unsichtbare kleine Tiere scharrten zwischen den Blättern am Boden, winzige Fische schossen an mir vorbei im Wasser.

Durch meine geschlossenen Augen sah ich mich selbst auf einem steilen Pfad entlang einer Waldlichtung laufen der fast endlos schien. Obschon es bewölkt war schien die Sonne sehr grell und eine leichte Brise sorgte dass ich es nicht zu warm hatte. Während ich weiterging genoss ich von all diesem. Letztendlich machte der Weg eine Bucht und endete auf einer baumlosen Hochweide mit einem ruhig daliegenden See worin sich ein paar dicke vorbei treibenden Wolken spiegelten. Ich setzte mich hin und lies meine Beine ins Wasser hängen.

Das Wasser kräuselte und ein Delphin brach durch die Wasseroberfläche. Ich wusste sofort dass es Athor war [sieh:mhttp://home.tiscali.nl/runningfox/athord.htm], ich grüsste ihn ausgelassen und fragte ihn wie es ihm ginge. Er erklärte mir dass er inzwischen gestorben war und sehr zufrieden nach den Lektionen seines Lebens sehen konnte. Er hatte Emerald wieder begegnet worüber er sehr glücklich war, aber sie waren nun wieder jeder seines Weges gegangen, ‚den Weg der neun neuen Abenteuer’ wie er es nannte. Ich wünschte ihm Glück, Licht und Reichtum.

Das Wasser kräuselte wieder und Athor war mit einem großen Schlag seines Schwanzes aufs Wasser verschwunden. Ich starrte noch einige Zeit auf die Wasseroberfläche und der Wolkenspiegelung. Ein kleiner Schmetterling flatterte um mich rum, ein Weißling. Vielleicht suchte er Futter. Seine Gedanken waren genauso so zerbrechlich wie sein kleiner Körper und flatterten hin und her wie seine Flügel. Er strahlte Harmonie aus, eine Einheit und flog dann weiter auf seinem geflügelten Weg.

Eine Weile passierte gar nichts aber ich war mir bewusst vom Vornehmen für diesen Tag. Ich fügte meine Geistkraft bei die der Anderen die mit Demselben beschäftigt waren und wusste dass es in Ordnung war.

Schräg hinter mir hörte ich rascheln. Ich erschrak und sah mich um. Zwischen den Blättern eines Holunderstrauches kratzte ein Braunbär herum. Meine Angst verschwand schnell wie ich auf einmal den Bären erkannte und sah dass er nichts Böses im Sinn hatte. Es war der selbe Bär den meine Frau und ich vor einigen Jahren im Yellowstone Park in Wyoming gesehen hatten. Das Tier kratzte seinen Rücken damals gerade an einer Pinie. Jetzt aber war der Bär zufrieden, erzählte er mir, denn er hatte gerade ganz viel Honig gefunden und die Bienen hatten mit ihm geteilt. Schon wieder Harmonie und Frieden auch wenn, wie ich so dachte, diese Einheit diesmal doch etwas einseitig gewesen war. Der Bär grinste hier drüber und lief dann auf weichen Pfoten weg.

Plötzlich wurde ich mir bewusst vom herrlichen Gesang einer Amsel die in einer Weide gelandet war die neben dem Baumstrunk stand auf dem ich saß. Im Begin lauschte ich gerührt nach den Tonleitern die sie zwitscherte bis ich merkte dass sie mit mir redete:

„Merke das Lichtnetzwerk dass sich bildet“, flötete sie,“alle diese Seelen die sich in diesem Augenblick miteinander verbunden haben und arbeiten am Grid um es in Ehren zu herstellen. Stell Dir die Energiebahnen in Deine Körper vor und siehe dass als Aphorismus für die Energiebahnen der Erde. In alten Zeiten war es ein leuchtend goldenes Netzwerk um die Erde die vom All aus sichtbar war. Gegen den Hintergrund blauer Ozeane war das ein herrlicher Anblick. Leider wurde das Netzwerk während der Rampen von Lemurien und später in Atlantis zum größten Teil vernichtet wodurch die Seele der Erde, Gaia, sich nicht mehr wohl fühlte. Dies hat Heilung nötig und während der Harmonischen Convention hat eine große Anzahl Seelen bereits in 1987 damit angefangen. Heute, unter der Leitung von Shelley Yates, folgen wir, unter der Obhut vieler Seelen die bereits nicht mehr unter den Lebenden sind. Das Netzwerk wird sich das Meiste wieder herstellen. Dieser große Schritt kann nur durch die Teilnahme all dieser Seelen die heute meditieren gemacht werden. Ich danke Dir dass Du hieran mit gearbeitet und daran verbunden hast. Überbringe meinen Dank auch an Deine Leser und damit an alle die auch mitgemacht haben.“

Die Amsel schwieg und ich sah mich um. Ich saß wieder auf der Bank am Bach. Meine fünf Sinne, Bewusstsein, Gefühl, Inspiration, Intuition und Fantasie hatten Überstunden gemacht. Ein Blick auf meine Uhr machte mir deutlich dass fast eine Stunde vergangen war. Ich dankte allen die mitgemacht hatten um diesem Geschehen Form zu geben. Die respektvollen und dankbaren Gefühle die ich zurück bekam sagten mir dass es eine gute Stunde gewesen war. Alle diese Seelen zusammen – hier und ‚da’ hatten etwas wunderschönes erreicht.